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Da3 Lob ber Thorheit. 53 das glaubt, Um Freunde kümmert er ſi< überhaupt nicht und hat darum auh teine; er mat fih fein Gewiſſen Daraus, felbft mit den Göttern ſeinen Spott zu treiben, und behauptet \{ließli<, alles, was in der Welt vorgehe, ſei wahnwißig und verdiene nur, belacht zu werden. Dies iſt das Bild jenes Weſens, das als vollendetes Muſter der Weisheit gelten will. Sagt mir nun, id) bitte, wenn die Sache dur< Abſtimmung entſchieden werden ſollte, welche Stadt möchte wohl einen ſolchen Unmenſchen zum Beamten wählen, welches Heer ihn zum Feldherrn begeh= ren? Welche Frau wollte ein Geſchöpf dieſer Sorte zum Manne, welder Wirth einen folder Philoſophen zum Gaſt, welcher Diener dieſen Griesgram zum Herrn Haben? Wer vermöchte es mit ihm auszuhalten? Man würde ſich doch lieber unter dem thbörihtſten Pöbel einen ausfuchen, der, ſelbſt ein Thor, Thoren zu befehlen und zu gehoren verſteht, der nah dem Geſchma>e ſeiner Geſinuung8genoſſen, das heißt faſt der geſammten Menſchheit iſ, der fit höflih ſeiner Gattin gegenüber, angenehm im Umgange mit ſeinen Freunden, unterhaltend bei Feſtlichkeiten und gefällig gegen ſeine Mitmenſchen beweiſt, der ſ