Mas ift dieſes Leben, verdient es auch uur.
den Namen des Lebeng, wenn man das Bergnüs,
gen davon wegnimmt? D ja! Sie, meine Her»
ren, flatſchen mir Jhren Beyfall zu! ih wußte
es wohl, daß niemand unter Jhuen fo weiſe iſt,
oder fo nârriſh, nein, ſo weiſe, daß er ſolche
Gedanken hegen ſollte. Selbſt die Stoiker ver¬
achten die Wolluſt uicht, ob fle fich gleich aufs
geſliſſenſte verſtellen, und ſie öffentlich mit tauz
ſenderley Schimpfnamen belegenz die Tückmäus=
ler, nur um andere davon wegzuſcheuhen, und
ſich eines deſto grdßern Theiles derſelben zu vers
ſichern. Aber beym Jupiter fordere ich ſie auf,
dieſe Heuchler , mir zu ſagen, welcher Theil des¬
Lebens nicht traurig, unluſtig, e>elhaft , abge¬
ſchma>t, lâſtig wäre, wenn ich nicht dabey für.
Salz und Gewürze ſorgte? Den Sophokles (Und
wer iſt im Stande dieſen Maun genug zu loben?)
kann ich hierüber zum unverwerſlichen Zeugen
auffübren, indem er, um mir Gerechtigkeit
widerfahren zu laſſen, ausricf: Weg mit Weiss
Heit, wenn man ſich des Lebens recht erz
freuen will! Wir