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Lob der Frarrbeit, 243

| riſer und Schrifftgelehrten ! als Wehe
| euD! ihr Weiſen ? Hingegen ſcheinet Er eín
beſonders Bergnúgen an unmündigen und klei:
nen Kindern , Weibern und Fiſchern gehabt
zu haben. Fa auch ſo gar unter den unver¬
nünfftigen Thieren gefallen diejenige dem HEren
Chriſto am allermeiſten , tvelche pon dev Arg:
liſt am tveiteſten entfernet ſind. Defiveqen
hat Er lieber auf einem Eſel reiten tollen , da
“Er doch , wenn es Jhm beliebt hätte , fich oh¬
ne Gefahr auf den Rucken eines Löwen hatte
fegen dOrffen. Der Heilige Geiſt iſ ebenfalls
in Beſtalt einer Taube herabgekommen , und
nicht in Geſtalt eines Adlers oder Geyers, Zu¬
deme geſchiehet auch der Hirſchen , jungen Pfer¬
de und Lämmer , vielfältige Meldung in Heil,
Schrift. Hierzu kommt noch dieſes , daß Er
diejenigen , tvelche Er zu einem unendlichen Re¬
ben auserſehen,Schaafe neñet (Math.ro.): Wel:
chesThier jedoch eines der cinfaltigffen unter allen
ift; tie fo gar das Ariftorelifhe Sprichivore
exeuget + mapdraw he: d. i fo tumm als ein
Lamm : Welches erinnert , daß es von dieſes
Viehes Tummheit ſeye hergenommen, und an
ſtatteiner Beſchimpffung zu tummenund unver:
nünfftigen Köpfen pflege geſagt zu verden.
Dem ungeachtet ſaget Chriſtus frey heraus ,
daß Er ein Hirt dieſer Heerde feye s Ja Er
ſelbſt hat an dem Namen eines Lammes einen
Wohlgefallen gehabt , indem Fohannes auf
DI Ihn