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242 Erafmi von Rotterdam giebt dieſes nicht undeutlich zu erfennen , foenn er ſagt : (1. Cor. 1.) VOas thôricht iſ vor der Welt / das hat GOTT erwehlet, Und abermal : GOtt Habe gewolt / daß die Welt durch Thorheit erhalten würde ; fueil fie nemlich durch die MWeißheit nicht mochte erhalten werden. Ja ‘cben dieſer giebt ſolches genugſam zu verſtehen, wenn er durch den Mund des Propheten (x) fich alſo vernehmen lâſſet : Ach will verderben und umbringen die VOeißheit der Klugen / und die Geſcheidigfeit der Surften will id verwerfen. Und abermal tvenn Er ſei: nem Himmliſchen Vatter Dand faget, daf Lr das Geheimnis des Aepls denen Weiſen verborgen / hingegen denen Unmindigen/ d.i, denen Thoren, geoffenbahret. Dann im Griechiſchen ſtehet an ſtatt Unmündigen / das Moré ms » lvelche er alſo denen Weifen ent: gegen gelebt hat. Hieher gehört auch , daß Er Hin und tvieder in dem Evangelio auf die Phariſaer und Schrifftgelehrten loß zichet , denen ungelehrten gemeinen Leuten hingegen das Wort ſpricht. Dann tas hat diefes fire eine andere Pedeutung , wenn Er fagt: DOche euch Phas : : rifaer x) Die Stelle, vele det Apoſtel citivt, ſtehet in den Weiſſaguw gen Jeſgis sap. ay,