alten Romer mehr verchret , als die Flora (nds
ivelche die Mutter iſ aller Wollüſte ? Wie
fvolen fvenn man auch nach dem Leben der ernſt:
hafften und unfreundlichen (0) Götter beim
Uomero und andern Poeten fraget , findet fic
nichts als lauter Narrheit. Was nuget es
viel der übrigen Götter Thun und Laſſen zu er:
ehlen , da ihr des blißenden Jupiters ſ{ödne
nichts anderſt thut , als jagen , und dabey mit
Halt. Allein ich foill ihnen lieber den Momus (r)
ihre Thaten erzehlen laſſen , von tvelchem fie ehe:
dem ſelbige öffters pflegten anzuhören. Aber
vor kurkßer Zeit haben ſie dieſen nebſt der Ate (s)
auf die Erde herunter geſtúrs6t , veil er mit ſei
ner Weißheit denen Göttern allzuviel Verdruß
verurſachte, Da er fich nun im Exilio befindet,
foiff
; tate mi tafe dope GE. Ihre a
0) Deun bis hieher redet die Narrheit von luſtigen und närriſchen
Gottern.
p) Die Göttin der Jägerey.
9) Denn mit dieſem ſolle fie so. Kinder gezeuget Haben.
r) ee co i ſo gar ſeine Neben: Gôt¬
werfen, Fein Bedenden da anne Aa dali
s) Ate oder Noxa, folle na Homeri i upiter aug.
) dem Himmel pie Pai goer foto ad die Crac
Fommen , folle nichts als lauter Hader und Zand unter den
Menſchen vou ihr angeſtiftet werden. e