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_mehrund mehr bekannt , damit ex in Ztalien mit
deſto gróſſern lultre leben könte. Dieſes Land,
darinnen damalen die Gelehrſamkeit allein ihren
Sig hatte, zu beſehen , war der Endzwec der
Wünſche Eraſmi, Er trat ſeine Reiſe dahin any
als Hofmeiſter zweyer Söhne des Königl. Engl,
Seib; Medici: unterwegs aber nahm er den Gra¬
dum D. Theol. zu Turin an: nicht zwar ſeinem
Chrgcis ein Genügen zu leiſten , als wovon er
weit entfernet war, ſondern dem Vorurtheil der
Leute zu begegnen , welche in den Gedanken
ſtunden , der wäre von ſchlechten Gehalt, der els
nen Gradum hatte, Hierauf feste er feine Reis
fe nach Bononien fort , alda er ein Jahr lang
ſtille hielt , mit dem gelehrten Scipione: Carte¬
romacho gengue Freundſchaft, und nicht minder
mitMarcoMuſuro zu Padua Befanntſchaft mache
te: welche bede bamalenvortrefliche Profeffores |
der Griechiſchen Syrache waren : denn reiſte er
nach Venedig , da er den gelehrten Buchdrus
der Aldum Manutium und andere Gelehrte,
ſprach, undendlich nach Romgelangte: Alda hat?
te er das Glück mit den vornehmſten Leuten ber
. kannt zu werden. Pabſt Julius bezeigte gegen
ibn cine befondere Eftime: die Eardindle S. Gi¬
orgio und Grimani, famtandern Bifhoffen, bes
warben ſich um ſeine Freundſchaft. Und dies
mare der Ort geweſen, wo Eralmus hätte ſein
Glid befeſtigen können. i 7 die Freunde, ſo

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