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Dag Lob ber Thorheit. 55 Reize des ſinnlichen Vergnügeus. Auf dieſe Art verſüſze ih das Loos der Menſchen, ſo daß ſie ſelbſt dann noch uicht das Leben verlaſſen mögen, wenn das Leben ſelber fie {chon faſt verlaſſen hat, und die Parzen ihnen deu Lebensfaden bald abſchneiden werden; je weniger Grund ſie haben, am Leben zu hängen, deſto länger wünſchen ſie zu leben, weit entfernt, die Zahl ihrer Tage zu groß zu finden. Eine Folge meiner Güte iſt es, daß man überall abgelebte Greiſe umherlaufen ſicht, die kaum no< menſ{= liches Ausſ\chen haben; ſie ſtottern, e; Jener trägt künſtliche Zähue, die er vielleiht von einem Schweine, ſeinem zweiten Ich, entlehnt hat; dieſer verliebt fih fterblid) in ein junges Mädchen und benimmt ſi< bei ihr thörichter und alberner als jeder junge Menſch. Ja, es iſ jest fo gewöhnli