auf dem Thron; und nachrwerts tritt er im gers
fumpten Sclavenfittel auf. Ja, dieſes ift alles
uur Schattenwerk: aber, ſpielt ſich daun die
groſſe Comddie des Lebens auf eine andere Weiſe ?
Fch ſtelle mir vor: cin mie vom Himmel gee
fallener Weiſer trete ploglid) auf, und ſchreie:
der, den man als einen groſſen Herrn halbgdtt¬
lich verehre, ſey nicht einmal ein Menſch, weil
er ſich vichiſch durch ſeine Lüſte leiten laſſe; er
ſey nichts als ein verachtungswürdiger Sclave,
weil er fich freywillig ſo vielen und ſo ſchändlichen
Herren als einen Knecht dargebe, Er fiebt je
manden, der über das Abſterben ſeines Baters
weinet, und heißt ihn lachen, weil ſein Vater
endlich zu leben angeſangen habe, da dieſes ge¬
genwärtige Leben nichts als ein Tod ſey, Er
begegnet einem Junker , der ſich ſeiner edlen Ab¬
funft rühmt, und betitelt ihn einen ehrlofen Banz
Fert, meil er weit oon dem Pfade der Tugend
gewichen, der einigen Quelle des Adels. Auf
gleichen Schlag behandelt mein Weiſer zeden,
der ihm aufſtößt, Aber was erbeutet er anders,
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