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Fabind if fo gut, daß er behauptet , daraus ere
kenne man einen verftändigen die Gefahr einſehenz
den Redner; er hâtte beſſer gethan, rund und
ehrlich heraus zu ſagen+ zur ſchi>lichen Betreiz
bung dffentlicher Geſchäfte tauge die Weisheit
nicht. Was würden Leute, die vor Furcht halb
todt find, wenn ſie ſich blos ia ein Wortgefecht
- einlaſſen ſollen, ba auérichten, ino man die
Sache mit deni Schwerdt ausfechten muß ?

Nun gehe man, und erhebe den berühmten
Ausſpruch des Plato bis in deu Himmel „Bes
glictt wäre das Land, wo Philoſophen herrſch=z
ten, oder Beherrſcher zu Philoſophen würden.”
Wenn man die Geſchichtsſchreiber zu Rathe zicht,
ſv zeigt ſichs, daß, es nirgends ſ{linmer guges
gangen, als wo die Herrſchaft einem Philofophoz
fien oder Buchgelehrten zu Theile geworden.
Man kann ſich hier ke>lich auf die Catonen berue
fent durch wahnſinnige Anklagen fidite der Eine
die Ruhe der Republik; und der Andere richtete
die Freyheit derſelben zu Grunde, indem er ſie
allzuweislich vertheidigte, Man denke ſich hier

auch