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L ob der Vearrheit. 245 noch einiger maſſen einNarr getvordent (2), daEr nach angenommener menſchlichen Natur, anGeberden als ein Wenſch erfunden worden / (Phil.2.)gleichwieLKr zur Súndeworden/daß FrdieSündenbúſſen mögte. (2.Cor. 5.)Er hat - auch dieſe auf keine andere Art büſſen tollen , als durch die Thorheit des Creutzes/ (1. Cor. 1.) und durch die ungelehrten und einfältigen Apoftel, denen Er die Thorheit und Einfalt auf das fleißigſke recommendirt, hingegen von derWeiß heit abſchröcket, wenn Er ihnen (Matth. 18) die: Rinder/ (Matth.17.) dte Lilien/ (Luc.17.) das Senffforn / und (Matth.6.) die Sperlinge su einem Beyſpiel vorſtellet , welches ja lauter fin: nenloſe Sachen find , die bloß nach dem Antrieb der Natur , ohne alle Kunſt , und ohne alle Befúmmernug, ihr Leben hinbringen. Uber diß, iwvenn Er ihnen (Luc. 12.) verbietet beſorgt zu ſeyn , was ſie vor der Gbrigfeit und Gewalthabern reden und antworten würden : fi gleichen , ivenn er verbeut, nicht nach Zeit und Stund zu fragen z foas fill Er damit anders anzeigen , als daß ſie ſich nicht ſolten auf ihre Klugheit / ſondern gang und gar auf Ybr verlaſſen, (Ap. Geſch. 1.) Hieher gehört auch dieſes, daß der Baumeiſter dieſer Welt mit har: ten Droh-Worten verbottenhat , (2. B. Moſ. 2.) daß man nicht von dem Baumdes LErfänntDIO nif z) Nicht gwar , ‘als wäre Er ſolches wür>lich geweſen - ſondern weil Er Menſch worden , mithin die menſchliche Weißheèt vor GOtt Thorheit ift,