noch einiger maſſen einNarr getvordent (2), daEr
nach angenommener menſchlichen Natur, anGe¬
berden als ein Wenſch erfunden worden /
(Phil.2.)gleichwieLKr zur Súndeworden/daß
FrdieSündenbúſſen mögte. (2.Cor. 5.)Er hat
- auch dieſe auf keine andere Art büſſen tollen , als ¬
durch die Thorheit des Creutzes/ (1. Cor. 1.)
und durch die ungelehrten und einfältigen Apo¬
ftel, denen Er die Thorheit und Einfalt auf das
fleißigſke recommendirt, hingegen von derWeiß
heit abſchröcket, wenn Er ihnen (Matth. 18) die:
Rinder/ (Matth.17.) dte Lilien/ (Luc.17.) das
Senffforn / und (Matth.6.) die Sperlinge su
einem Beyſpiel vorſtellet , welches ja lauter fin:
nenloſe Sachen find , die bloß nach dem Antrieb
der Natur , ohne alle Kunſt , und ohne alle Be¬
fúmmernug, ihr Leben hinbringen. Uber diß,
iwvenn Er ihnen (Luc. 12.) verbietet beſorgt zu
ſeyn , was ſie vor der Gbrigfeit und Gewalt¬
habern reden und antworten würden : fi
gleichen , ivenn er verbeut, nicht nach Zeit und
Stund zu fragen z foas fill Er damit anders
anzeigen , als daß ſie ſich nicht ſolten auf ihre
Klugheit / ſondern gang und gar auf Ybr
verlaſſen, (Ap. Geſch. 1.) Hieher gehört auch
dieſes, daß der Baumeiſter dieſer Welt mit har:
ten Droh-Worten verbottenhat , (2. B. Moſ. 2.)
daß man nicht von dem Baumdes LErfännt¬
DIO nif
z) Nicht gwar , ‘als wäre Er ſolches wür>lich geweſen - ſondern