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20 | Frafini von Rotterdam

ter der Götter und Beherrſcher der Menſchen,
der durch einen einigen Wind der gangen Him:
mel zitterend macht , ſeinen dreyza>igten Blig |
verſte>en , und fein Titaniſches (c) Angeſicht,
ivomit er , fvenn er tvill , alle Götter erſchre: |
cen fan , verſtellen , und gleich einem Comö:
dianten eine ganß andere Perſon agiren , tvenn |
er das thun till, fvas er jederzeit thut, A |
Kinder machen, Die Stoici (d) rechnen fi
beynahe aud) unter die Götter, Aber fvenn
quch jemand ein drey - oder vier: ja 600. facher
Stoicus fhare, muf er doch , fvo nicht feinen
art, der ein Zeichen der Weißheit ſeyn ſoll,
obgleich die Bocke ebenfalls damit prangen,
oder doch fvenigſten ſein moroles und ernſthaff:
tes Geſicht abthun , fich luſtig und freundlich |
erzeigen „ ſeine harte Lehr - Gage tviderruffen,
und fich nicht ivenig lâppiſch und thóricht anz:
ſtellen, Kurs zu ſagen , ich muß dabey ſeyn, |
tvenn er ein Vatter zu fverden gedencket, F< |
ivill, nah meinem Brauch, noch VER] |
mi

forterlich aug.

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Weltweiſen , und hatte den Namen dro ric coas , d, i.
bon cinem fconen Gang oder Galerie , in welcher der Urhes
ber dicfer secte, Zeno, u lehren pflegte, Unter andern bes
fondera Cebrfagen fare auch dieſer ; Kin Weiſer múſſe
obne alle Segierde ſeyn. Und auf dieſen ſcheinet der
Autor ſonderlich zu zielen. Denn ich meines Theils ſehe nicht, |
twie ein Stoicus Kinder zeugen, und dieſem Lehrſas zugleich |
vachleben könne, i