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10 Erafmi von pent gen febet ? Dann ich bin allerdings , tvie ihr fe het , jene wahre Geberin alles Guten (n)/ tvelche die Lateiner Stultitiam, die Griechen aber Moriam nennen, Wietwohl fas tvare ndthig , auch nur fo viel zu fagen , eben als venn man mir nicht an der Stirn anfeben fònte , tvie man im Sprich: ivort ſagt , wer ich ſeye ? Oder , als tvenn der: jenige , der mich får die (0) Minerva oder Sophia ausgeben tvolte, nicht alfobald bloß durhdas An: ſchauen des Gegentheils könte úbertvieſen tverden, fern ich auch gar nichtsredete , tvelches doch ſonſt der unbetrúglichſte Spiegeliſt, daraus man die Gemüther erkennen fan, Fey mag mit dev Gleißnerey nihts zu thun haber , Und ſtelle mich äuſſerlich nicht anderſt an , als ich im Herten bin. Yeh bin mir auh in ollen Stå>en ſo ähnlich, daß mich fo Gar Diejenigen nicht verbergen forinen , fwelche fir Weife tvollen angefeben Iverden , und fuie die Afen in Put: pur, oder alg Efel in einer Lótven -Haut ein: Her gehen. Dieſe mögen ſich gleich auf alle Art und Weiß verſtellen , ſo geben doch die anderſt: ivo hervorragende Ohren einen Midas (p) gu erkennen. Auch dieſes iſt fúrtvahr eine Art der undan>barenMeuſchen, als tvelche , Ob fie tvohl, e vor (n) Eraſmus zielet hier auf etliche Stellen Homeri > telhet ſcine Götter zum dfftern Wôozc wy , dag iſt, Geber des Guten / nennet (©) Minerva if die Göttin der Künſte und Wiſſenſchafften. Sophia ift die Weißheit ſelbſten. C) Dag ifi cin Efel, Befiehe oben pag. 6, n. (£)