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MB_026_A_035

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Erasmo da Rotterdam
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OMI tene Anbey, hätte ex es nicht blos der Weiéheit ; zu verdanken, daß ex verklagt worden; und ſich den Schirlingsbecher wählen mußte ? Ueber Wolken und Hirngeſpinſte philoſophierend, einen Flohfuß meſſend, das Mükenſumſen bewundernd, vergaß er, Dinge zu erlernen, die zum gemeinen Leben unentbehrlich ſind. ; Sum Sehugredner feines fidy in Lebensges , fahr befindenden Lehrers wirft ſich der Schüler Plato auf. Cin mannhafter Vertheidiger! weil ein Geräuſch entſteht, verſtummt er, ehe er von ſeinem erſten Gage die Halfte heransgemartert hatte. Und was ſoll ich vom Theophraſt ſagen? Kaum hatte er eine Rede angefangen, ſo blieb er mit offenem Munde ſehen, als ob cin Wolf ihm in die Quer gekommen wäre, Wie. würde der Mann den Soldaten Muth zur Schlacht gemacht haben! Sfofrates iwar zu furchtſam, als daß er es jemals gewagt hätte, den Mund außzuthun. Cicero, der Vater der rdmiſchen Beredſamkeit, fieng ſeine Reden, gleich einen gluchſenden Schuljungen, mit einem unangenehmen Stammeln an;

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