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MB_026_A_035

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Erasmo da Rotterdam
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EOI 47 riſches und ſchwindlichtes Thier , aber zugleich er holdes und lâcherliches; ein Hausmittel, welches das Düſtere des mänulichen Scharfſinns durch eigentümliche Narrheit zu würzen , und zu verſüfe ſen im Stande iſt. + Plato, der im Zweifel zu ſeyn ſcheint, ob er das Weib zu den vernünftigen oder zu den verz nunftlofen Thieren ordnea wolle, wollte dadurch blos die groſſe Narrheit dieſes Geſchlechtes au= deuten. Wenn ein Weib Anſpruch auf Weisheit macht, ſo erweiſt ſie ſich als eine doppelte Nâr= rinn; fie will gerade wider den Strom fwitmen? wer fic) auf eine naturwidrige Weife mit der Schminke der Tugend beſchmiert , und ſeiner Gemüthsart Gewalt anthut, der verdoppelt fei nen Fehler, Bey den Griechen hieß es + der Aſſe bleibt ein Affe, wenn er gleich in der Purpurjacte einherſhwanzt + alſo bleibt ein Weib ein Weib, das iſt eine Nârrinn, was fie andy immer für eine Rolle ſpielt. Nein, meine Damen, ſo nârriſch wird wohl Feine unter Jhnen ſeyn, deßwegen bdſe guſ mich zu

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