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OTe 17 O ja, man wird mir eingeſtehen, daß ich mich noch beſcheidener betrage, als der Haufe der Großen und Weiſen, welche bey einer verFehrten Schamhaſtigkeit , einen fuchsſchwänzeriz ſcheu Schwäßer , oder einen windichten Dichter mit baarem Gelde dingen, um aus feinem Munde ihr eigenes Lob anhbren zu können; das iſt, eitele Ligen: und dann ſieht der Schamprahler da, wie der Pfau, der mit dem ausgebreiteten Schweife ſtolziert, den Kamm hochtragend. Der unverſchämte Schmeichler vergleicht den Taugez nichts mit den Göttern z; er ſtreicht ihn als das sollfommenfie Tugendmuſter heraus, und weis doch , daß derſelbe himmelweit davon entfernt fey; ex verziert eine kleine Krähe mit fremden Federn; waſcht einen Morenz; macht aus einer Mücke einen Elephanten. O ich, ich folge dem gemeinen Sprückworte: wenn niemand mich loz ben will, fo lob ich mich ſelbſt. Verwundern muß ich mich über das Betragen der Sterblichen, Js Undankbarkeit ? iſts Tragheit? Sie machen mir alle den Hof ; meine s D Wohl