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| Sob der Frarrbeit. 23 ſelbſt ivird fehtvebriicl ue fónnen , (ſvenn auch Lucretius (f) das Gegentheil behaupten volte) daß, ohne meinen Beyſtand, ihre Macht und Stärcke unzulänglich und umſonſt fene. _ Solchemnach kommen aus dieſem meinem tol: len und lâcherlichen Poſſenſpiel urſprünglich her, ſotvohl die hochgetragene Philolophi, in de: xen Stelle anje6o die ſo genannte Mönchen ge: tretten , als auch in Purpur gekleidete Könige» fromme Prieſter , wie auch die dreymal aller: heiligen Päbſte , und noch überdiß der gange Hauffe der Poetiſchen Götter „ tvelcher ſo groß iſt , daß ihn auch der Himmel, ob er gleich eine zimliche Weitſchafft bat, nicht faſſen fan. Nun aber tvill ich es gar gern für etfoas geringes gelten laſſen , daß man mir den Ur ſprung und Anfang des Lebens zu danken ba: bes tvoferne ich nicht auch betveiſen tverde, daB alles , twas in dem gangen menfchlichen Leben licb und angenehm heiſſen mag , mein Geſchen> und Gabe ſey. Was iſt aber dieſes Leben, oder mag man es fvohl ein Leben nennen, fvenn es ohne Wolluſt iſt ? Fch ſehe , daß ihr mix Beyfall gebt : Denn ich wuſte ſchon, daß nie: mand unter euch ſo weiß (g), oder Mes f) Dieſer Lateiniſche Poet und Epicureiſche Philoſophe bat in ſeinem Gedicht de recum natura , dex Venus die Krafft zu sei gen zugeſchrieben. g) Dep der Narrheit iſ das weiß - ſeyn / ſo viel als thôricht,