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2 O Gs. Ferdinandihmangewieſenes Haus, hernach wohnte er in ſeinem eigenen. Und obwol die Baſeler Diefen berhmten , und angenehmen Gaſt erſucheten , ihrer Stadt die Ehre ſeines Aufenthalts noch ferner zu gönnen; funte dod) Eraſmushierzu nicht bewogen werden , alé der nicht wolte angeſehen ſeyn, als hätte er einen Anteil.an dieſer Meuterei. Weil aber ſeine Krankheit mehr und mehr zuzunehmen begunte , begab erſich oon dane nen wieder nach Baſel zu ſeinem alten guten Freund Frobenio, um, nachdem derſelben in etwas abgeholfen, entweder nach Beſançon , in der Grafſchaft Burgund , oder auf dem Rhein nach Brabant zu reiſen: denn die Königin inUngarn und Statthalterin von Niederland Maric, Caroli V. Schweſter, gedachte ihn dahin zu zies hen. Allein das Bis auf zo, Jahr angewachſene Alter, der durch die Gliever - Krankheit abgemartete Leib, die abnehmende Lebens -Kräfte , und die das lezte Monat ſeines Lebens darzu gefonv mene Ruhr , waren Vorbedeutungen des Todes, und verhinderten Eraſmum , daß er an eine ans dere Reiſe, als nach ſeinem Vaterland, gedens Fen muſte, worzu er ſich auch muthig undchriſtlich anſchite , ſeine Seele GOtt empfahl, der auch ` ſelbige von den Banden dieſes Leides befreiete den 12, Zulii A, 1536. Wie angenehm aber dieſer Gaſt denen von- Baſel múße geweſen [yn OE et