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Da3 Lob der Thorheit, die ſo \chamhaft, fo unerfahreu erſcheint, bereits vor der Hochzeit getrieben! Wie wenige ſhon geſchloſſene Ehen würden von Dauer ſein, wenn die Nachläſſigkeit oder Dummheit der Männex dieſe niht blind machte, dem Treiben ihrer Frauen gegenüber! Man neunt dies Thorheit, und mit Rechtz doch es iſt dieſelbe Thorheit, dur< deren Macht die Frau dem Manne, der Mann der Frau gefällt, ſo daß am Ende das Haus ruhig und das eheliche Leben ungeſtört bleibt. Man verſpottet den Gatten, man nennt ihn „Hahnrei“, „Schlappſchwanz“ und ber Teufel weiß, was man ihm ſonſt noh für {öne Bezeihnungen hinter ſeinem Rücken giebt, während der gutmüthige Maun mit zärtlichen Küſſen die Thränen ſeiner buhleriſchen Ehehälſte erſti>t. Aber iſ es nicht zehnmal beſſer, fih fo zu täuſchen, als von Eiferſucht geſtachelt ſich ſelbſt in Gram zu verzehren und überall böſes Gerede und trauriges Aufſehen zu machen? Hieraus folgt alſo: ohne mich ift im Leben kein Bund, keine Gemeinſchaft angenehm noh dauernd, und zwar würde das Volk nicht lauge ſeinen Fürſten, der Herr niht ſeinen Diener, die Zofe niht ihre gnädige Frau, der Lehrer nict feinen Schüler, der Freund niht den Freund, die Gattin niht den Gatten, der Wirth niht den Miether, der Gefährte niht den Gefährten, furz, kein Menſch den anderen dulden, wenn ſie ſich nicht gegenſeitig bald täuſchten, bald {hmeichelten und flug einander nahgäben, wenu ſ