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Da3 Lob ber Thorheit. 29 Aber i< frage, wer unter eu< möenhaſter Thor ſein, ſtets anmuthig, ewig jung, immer gern geſehen, überall willkommen geheißen, als der tiefſinnige Jupiter, der aller Welt Entſezen eiuflößt, oder Pan, der ein Verguügen daran findet, pauiſhe Schre>en zu verbreiten, oder Vulkan, der in ſeiner Schmiede gauz \t! Dod warum bleibt Kupido ewig ein Knabe? Warum? Weil er fih uur au ſcherzende Tändelei hält und jede verſtändige That, jedeu vernünftigen Gedauken meidet. Und warum prangt die Schönheit der blondgelo>en Venus in unverwelklicher Frühlingsblüte? Nun, weil wir Beide nahe mit einander verwandt find, ſtrahlt ſie wie mein Vater ganz in Gold und heißt auch bei Homer die „goldue Aphrodite“. Auch lächelt ſie beſtändig, wenn man den Dichtern oder deu Bildhauern, ihren Rivalen, Glaubeu ſchenken darf. War niht Flora, die Mutter des Vergnügens, eine ber HauptGottheiten, welche die Römer verehrten? *) Wenn indes jemand Näheres über das Leben der mürriſchen und grämlichen Götter vom Homer und den auderen Dichteru erfahren will, dann wird ev finden, daß aud Hier alles von Thovbeit frost. Was braude id erft noh bie Dummheiten aller Uebrigen aufzuzählen, da enh Dod) als wahr bekannt iſ, daß ſelbſt der Donnergotit Jupiter dem Spiel der ſüßen Liebe huldigt, Dağ die ſtrenge Diana, die ihr Geſehle