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Erasmo da Rotterdam
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Das Lob ber Thorheit. 27 feiner Nation angenehmer verkehren laſſe, no< daß irgend eine andere weniger unter dem Drude Der Jahre zu leiden habe. An dieſe veiben fi meine lieben Holländer, *) die unter demſelben Himmelsſtriche wohnen und faſt die gleien Gebräuche haben. Warum ſoll ih ſie nicht die mei= nen nennen, da ſie ſo große Anhänglichkeit zu mir beſiben, vaß ſie ſi< dadurch ſogar cin von meinem Namen abgeleitetes Beiwort verdient haben? Weit entfernt, ſi deſſen zu ſchämen, ſehen ſie ſogar einen ganz beſonderen Ruhm pari. Immerhin mögen denn die erzdummen Sterblichen Medea, Circe, Venus und Aurora anrufen und nach irgend einer Quelle ſuchen, dur< die ſie wieder jung werden: dieſes Gut vermag i< allein zu verleihen, und verleihe es täglich. Sch befize jenen wunderthätigen Saft, mit welhem bie Tochter Memnons die Jugend ihres Großvaters Tithonus ausoebnte;**) id) bin die Venus, burd deren Gunſt Phaon ans einem Greiſe iu einen ſo ſ{<önen Jüngling verwandelt wurde, daß Sappho fi ganz närriſ< in ihn verliebte. Mir gehören die Wunderkräuter, wenn es ſolche überhaupt giebt, mir die Zaubermittel, mir jeune Quelle, die die entſ

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